Das Unternehmen Audio-Technica wurde vor 50 Jahren in einem Stadtteil von Tokio gegründet und bietet unter anderem Drahtlossysteme, Mikrofone sowie Kopfhörer an. An dieser Stelle interessieren uns vor allem Letztere – und diesbezüglich gibt es Neuigkeiten zu berichten: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums bringt der Hersteller drei unterschiedliche limitierte Kopfhörermodelle auf den Markt.
Zwei Kopfhörer in Silber und Schwarz-Gold
Dazu gehört unter anderem der ATH-M50s/LE, ein professioneller Studiomonitorkopfhörer, welcher in Silber – verziert mit blauen Akzenten – gehalten ist; weltweit wird Audio-Technica nur 5.200 Stück davon auf den Markt bringen. Laut Herstellerangaben weiß der ATH-M50S/LE durch eine außergewöhnliche Wiedergabe und langen Tragekomfort den Hörer zu überzeugen. Gerade einmal 2.800 Stück werden von dem High-End-DJ-Kopfhörer PRO700MK2ANV erhältlich sein. Der geschlossene Kopfhörer mit einem Frequenzbereich von fünf bis 35.000 Hertz und 53-Millimeter-Neodym-Treibern wird optional mit einer Tasche und zwei Austauschkabeln geliefert. Zur 50-Jahres-Feier schmückt Audio-Technica diesen Kopfhörer mit einem Design aus Schwarz und Gold.

ATH_W3000ANV
W3000ANV: Kopfhörer aus Kirschhartholz
Eine ganz besonders edle Ausführung stellt der ATH-W3000ANV dar: Hier entschied sich der Hersteller bei der Verkleidung der Ohrmuscheln für lackiertes “Hokkaido Asada Kirschhartholz” in einem weinroten Farbton. Der geschlossene dynamische Kopfhörer mit 53-Millimeter-Treibern umfasst einen Frequenzbereich von fünf bis 42.000 Hertz bei einem Schalldruck von 102 Dezibel. Zum Zubehör des ATH-W3000ANV – dessen Gewicht bei 350 Gramm liegt – gehört eine Schutzhülle für einen sicheren Transport. Doch dieser besondere Kopfhörer hat auch seinen stolzen Preis: Im Onlineshop von Audio-Technica wird der Kaufpreis auf 1.200 Pfund beziffert (umgerechnet ungefähr 1.445 Euro). Zum Jubiläum bietet der Hersteller im Übrigen darüber hinaus limitierte Tonabnehmer sowie Analogzubehör an.
Nach Kopfhörern mit Sensor zur automatischen Erkennung des Ohres und den Hörkissen kommt berichten wir heute erneut über etwas Neues: über ein erst vor Kurzem vorgestelltes Produkt – von einem in diesem Zusammenhang eher unbekannten Anbieter. Die 1998 in Freiburg gegründete “Chips and More GmbH” brachte bislang Digitalkameras, Handys, Notebooks sowie MP3-Player auf den Markt, nun gehört auch ein Bluetooth-Headset zum Sortiment der Firma, die auch als “CnMemory” bekannt ist. Der neue Kopfhörer weiß durch ein sehr schickes Design zu überzeugen – und vermeidet nach offizieller Beschreibung des Herstellers, dass der Träger “wie ein Agent im Callcenter aussieht”.

BTH-002
Umfangreiche Fernbedienung am Kopfhörer
Das Bluetooth-Headset wird über die Marke “i.onik” unter der Bezeichnung “BTH-002” vertrieben und soll den Kabelsalat verhindern, der bei Verwendung eines Smartphones oder eines Computers gerne entsteht, denn ein Kabel ist schlichtweg nicht mehr vonnöten: Die Verbindung mit dem Wiedergabegerät erfolgt über Bluetooth. Sämtliche Funktionen wie das Annehmen oder Ablehnen von Anrufen, die Regelung der Lautstärke oder das Wechseln der Musik lassen sich über entsprechende am Kopfhörer angebrachte Knöpfe steuern – dadurch ist es während des Betriebs nicht notwendig, das Handy aus der Tasche zu nehmen. Das i.onik-Headset kann mit wenigen Klicks mit sämtlichen Geräten verbunden werden, die einen Bluetooth-Adapter besitzen. Über einen Klinkenstecker ist die Aufladung des im Kopfhörer integrierten Akkus möglich.
Hoher Tragekomfort – Headset ab sofort erhältlich
Neben dem schicken Design in Schwarz oder Weiß lässt das i.onik Bluetooth-Headset auch beim Tragekomfort nicht zu wünschen übrig: Dieser ist dank der gummierten Innenseite der Ohrhörer sehr hoch. Das Headset BTH-002 ist ab sofort im Handel erhältlich; nach Angaben des Herstellers kommt der Kopfhörer im Stand-by-Modus auf eine Laufzeit von 240 Stunden, bei Benutzung reicht der Akku für acht bis zehn Stunden.
Dieses Problem kennt jeder, der schon einmal In-Ear-Kopfhörer getragen hat: Bevor diese ins Ohr gesteckt werden, muss zunächst danach geschaut werden, ob die Ohrmuschel für die rechte oder aber für die linke Seite gedacht sind. Aufschluss darüber gibt der kleine Hinweis “R” beziehungsweise “L”. Japanische Forscher von der “Japan Science and Technology Agency” präsentierten dafür nun eine Lösung: Diese entwickelten Kopfhörer, die automatisch erkennen können, in welchem Ohr sie sich befinden – und schalten entsprechend auf den richtigen Kanal um.

Universal Earphones - Foto JST
Kopfhörer erkennt zwei verschiedene Hörer
Das automatische Umschalten ermöglicht jeweils der sich im Ohrhörer befindende Distanz-Sensor, der erkennen kann, ob dieser im linken oder im rechten Ohr getragen wird. Das ermöglicht noch weitere Vorteile der japanischen Entwicklung: Dadurch erkennt der Sensor auch, ob sich der entsprechende In-Ear-Kopfhörer beispielsweise in zwei linken Ohren befindet – und schlussfolgert dementsprechend, dass derzeit zwei verschiedene Personen die gleiche Musik hören. Daraufhin wird über beide Hörer sowohl der linke wie auch der rechte Kanal ausgegeben.
Weitere Verbesserungen – automatische Pausenfunktion
Derzeit arbeiten die Japaner noch an der Verbesserung der Möglichkeiten ihrer Erfindung. Wie das Magazin “New Scientist” berichtet, wollen die Forscher künftig über die getrennten Hörer auch unterschiedliche Musik wiedergeben. Darüber hinaus befände sich momentan eine Pause-Funktion in Arbeit. Bei dieser wird die Wiedergabe der Musik gestoppt, sollte der Kopfhörer aus dem Ohr genommen werden. Die sogenannten “Universal Earphones” werden auf der “International Conference of Intelligent User Interfaces” vorgestellt; zu einem Verfügbarkeitsdatum der intelligenten Kopfhörer (offizielles Präsentationsvideo) oder zu einem Preis wurden jedoch noch keine Angaben gemacht.
1 Kommentar » unicus am 08. Februar 2012 in
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Neuvorstellungen

M4U 2
Die kanadische Marke PSB ist hauptsächlich für ihre Lautsprecher bekannt – seit Juli 2008 werden deren Produkte auch in Deutschland vertrieben; davor waren diese bereits seit mehr als 30 Jahren in insgesamt 54 weiteren Ländern erhältlich. Dennoch wird diese Marke wohl nur Insidern ein Begriff sein. Vielleicht ändert sich das schon bald: Der Lautsprecherhersteller widmet sich nun dem Kopfhörersegment. Das erste Kopfhörermodell hat PSB bereits präsentiert: Beim M4U 2 handelt es sich um eine aktive Kopfhörerlösung, in die ein Verstärkerteil integriert wurde – dadurch versprechen die Kanadier einen besonders guten Klang.
Eigener Verstärker zum Nachbearbeiten des Klangs
Durch die eingebaute Geräuschunterdrückungstechnologie werden störende Geräusche aus der Umgebung innerhalb der Ohrmuscheln um ungefähr 18 Dezibel reduziert, der Hörer nimmt diese somit nicht mehr wahr und kann sich ganz auf die Klänge der Musik konzentrieren. Dank der Aktivlösung gibt der Kopfhörer das eingehende Signal – aus einem MP3-Player, einer Anlage oder einem Smartphone – nicht nur unmittelbar wieder, sondern kann den Sound über den eigenen Verstärker nochmals bearbeiten. Aufgrund dieser Eigenschaften benötigt der M4U 2 eine Stromquelle in Form eines Akkus. Sollte dessen Kapazität nicht mehr ausreichen, kann der Kopfhörer selbstverständlich auch im Passivmodus verwendet werden. Die Energieversorgung macht sich laut Hersteller jedoch nicht im Gewicht des Modells bemerkbar – Varianten ohne eingebauten Akku würden genauso viel wiegen.
Mikrofone ermöglichen Hören nach Außen
Bei der Geräuschunterdrückung nehmen Außenmikrofone die Umgebungsgeräusche auf und senden entsprechende phasenverschobene Wellen zu deren Auslöschung aus. Durch die Stereo-Monitor-Funktion können diese Mikrofone allerdings auch umgekehrt verwendet werden, beispielsweise um Durchsagen im Flugzeug ohne Abnehmen des Kopfhörers mitzubekommen. Der M4U 2 soll im März auf den Markt kommen, Angaben zum Preis wurden jedoch bisher noch nicht gemacht.

aurvana_x-fi_c2
Der Creative Aurvana X-Fi gehört unter den sogenannten “Noise-Cancelling-Kopfhörern” zu den besten – die Stiftung Warentest zeichnete das Modell im letzten Jahr mit “sehr gut” aus. Diese Erfolgsgeschichte will der Hersteller mit Sitz in Singapur nun fortsetzen und bringt mit dem Aurvana X-Fi 2 einen Nachfolger auf den Markt. Der X-Fi 2 wird etwas später als der Creative HN-900 auf den Markt kommen, der ebenfalls über eine aktive Geräuschunterdrückung verfügt und dessen Lieferung der Internethändler Amazon in ein bis zwei Monaten erwartet.
Destruktive Interferenz löscht störende Geräusche aus
Nach Angaben des Herstellers werden aufgrund der integrierten Noise-Cancelling-Technologie bei beiden Produkten störende Geräusche aus der Umgebung zu 85 bis 90 Prozent reduziert. Dabei wird das physikalische Phänomen der destruktiven Interferenz genutzt: Ein Mikrofon analysiert die Töne der Außenwelt und sendet in der Ohrmuschel zu deren Auslöschung entsprechende phasenverschobene Wellen aus.
Der Nachfolger überzeugt mit 3-D-Sound
Doch der neue Aurvana X-Fi 2 sowie der HN-900 unterscheiden sich in zwei Punkten: Während letztgenanntes Modell über 40 Stunden Geräusche unterdrücken kann, ehe eine Aufladung beziehungsweise ein Austausch der Batterie notwendig wird, reicht die Betriebszeit des X-Fi 2 nur für neun Stunden. Dafür legte Creative bei diesem Produkt großen Wert auf den Sound: Der Hersteller verspricht für den Kopfhörer, dessen Preis bei ungefähr 200 US-Dollar liegen wird, einen leistungsstarken 3-D-Sound. Diesen ermöglichen der “X-Fi Crystallizer” sowie der von Creative entwickelte “X-Fi CMSS”-3-D-Modus. Selbstverständlich können die Headphones auch ohne die integrierte Geräusch-Unterdrückungs-Technologie im passiven Modus verwendet werden. Die Funktion ist vor allem für die Nutzung in lauten Umgebungen gedacht – beispielsweise auf langen Reisen im Zug oder im Flugzeug, wenn sich der Hörer in Ruhe ganz auf die Musik konzentrieren möchte.
1 Kommentar » unicus am 03. Februar 2012 in
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Neuvorstellungen

STREET by 50 blue
Die Kopfhörer “Beats by Dr. Dre” sind sehr erfolgreich und beliebt – mittlerweile legt sogar der Smartphone-Hersteller HTC bei ausgewählten Produkten die Kopfhörer des Hip-Hop-Produzenten bei. 2003 entdeckte Dr. Dre gemeinsam mit Eminem den US-amerikanischen Rapper “50 Cent“. Dieser tritt nun in die Fußstapfen seines Entdeckers und bringt ebenfalls eigene Kopfhörer auf den Markt; auf der Consumer Electronics Show (kurz CES) Anfang des Jahres wurden die entsprechenden Modelle vorgestellt.
“SMS Audio”-Kopfhörer: Verkauf für einen guten Zweck
Die Kopfhörer tragen den Namen “SMS Audio” und umfassen zunächst zwei verschiedene Ausführungen: Den “SYNC by 50″ sowie den “STREET by 50″. Des Weiteren wurden In-Ear-Kopfhörer angekündigt (ebenfalls mit dem Namen “STREET by 50″), die jedoch noch nicht im Handel erhältlich sind. Die neuen Kopfhörer von “50 Cent” wissen vor allem optisch zu überzeugen, wirken edel und sind ein echter Hingucker. Im Übrigen bindet der Rapper den Verkauf der neuen “SMS by 50″-Kopfhörer in seine Spendenaktion in Zusammenarbeit mit “Feeding America” mit ein: Für jeden verkauften Kopfhörer über die dazugehörige Internetseite spendet “50 Cent” je 250 Mahlzeiten an Kinder. Das Ziel des Rappers: Innerhalb von fünf Jahren insgesamt eine Milliarde Mahlzeiten – auch über andere Projekte – zu spenden.
Over-Ear-Kopfhörer in Schwarz, Blau und Weiß
Der STREET by 50 ist ein leicht futuristisch wirkender Over-Ear-Kopfhörer im luxuriösen Design mit einem 40-Millimeter-Treiber – der Preis für das Modell, welches in Schwarz und Blau angeboten wird, liegt bei 299,95 US-Dollar. Ganz ohne Kabel kommt der weiße SYNC by 50 aus: Der Kopfhörer wird per Funk verbunden. Die Technik hat jedoch ihren Preis, im Shop kostet dieses Modell stolze 100 US-Dollar mehr.

a-JAYS Three
Im letzten Jahr gab der Smartphone-Hersteller HTC bekannt, mit dem aus der Kopfhörer-Branche bekannten Unternehmen “Beats” zusammenzuarbeiten – das im Oktober auf den Markt gekommene HTC Sensation XE war das erste Ergebnis der Kooperation: Im Lieferumfang sind Kopfhörer von “Beats by Dr. Dre” enthalten, zudem wurde die Musikwiedergabe mit einer speziellen Software verbessert. Durch den Einstieg bei “Beats” – HTC gehören mittlerweile 51 Prozent der Anteile – erhofft sich der taiwanische Elektronikhersteller nicht nur einen Imagegewinn, sondern will sich durch bessere Musikwiedergabe von der Konkurrenz absetzen.
Samsung setzt auf schwedische Kopfhörer
An diesem Prinzip scheint mit Samsung auch ein Konkurrent von HTC Gefallen gefunden zu haben: Samsung hat nun ebenfalls eine Zusammenarbeit mit einem Unternehmen aus dem Kopfhörer-Sektor angekündigt – künftig sollen die Produkte zusätzlich den Markennamen des schwedischen Herstellers “Jays” tragen. Anscheinend werden im Gegensatz zu HTC jedoch keine Anteile des Partnerunternehmens übernommen.
Testphase der Zusammenarbeit in Südkorea
Die Kopfhörer aus dem Hause Jays wird Samsung jedoch zunächst denjenigen Produkten beilegen, die in der Heimat Südkorea vertrieben werden – sollte dieses Projekt erfolgreich verlaufen, werden die schwedischen Kopfhörer weltweit mit einigen Samsung-Geräten ausgeliefert. Um welche Geräte es sich dabei handeln wird, ist jedoch noch nicht bekannt. Die ersten gemeinsamen Produkte sollen bereits im Februar ausgeliefert werden. Jays wurde im Jahr 2006 gegründet, ein Jahr später folgte das erste Produkt. Das auf Kopfhörer spezialisierte Unternehmen konnte sich seitdem einen guten Ruf erarbeiten, vor allem in Südkorea gelten deren Produkte als sehr populär – folglich ist der dortige Beginn des Projektes wenig verwunderlich.

XBA-NC85D
Mit einer neuen und innovativen “Balanced Armature“-Treiber-Technologie (BA) will der Elektronikkonzern Sony mit neuen In-Ear-Kopfhörern neue Maßstäbe beim Komfort und der Qualität setzen. Dazu wurde eine neue Serie angekündigt, die insgesamt neun im Ohr getragene Kopfhörer – für die verschiedensten Ansprüche – umfasst: Die Produkte mit der Bezeichnung “XBA” sind die ersten Kopfhörer, die von Sony mit der neu entwickelten BA-Technologie ausgestattet werden.
Funktionsweise der Balanced Armature-Technologie von Sony
Die neuen Treiber erreichen weniger als 25 Prozent der Größe der herkömmlichen 13,5-Millimeter-Treiber, können dafür im Gegensatz zu den Vollbereichstreibern einzeln auf die optimierte Wiedergabe von Höhen, Mitten oder Tiefen individuell abgestimmt werden. Aufgrund der geringeren Größe ist es möglich, mehrere Treiber in einem Kopfhörer einzusetzen, wodurch der Sound deutlich detailgetreuer und transparenter wird. Dank der sogenannten “Noise Blocking Structure” der neuen BA-Treiber wird die Dämmung von Geräuschen sowohl nach innen wie auch nach außen verbessert; das bedeutet: Nicht nur störende Außengeräusche werden isoliert, sondern auch der Schallaustritt aus dem Kopfhörer, sodass Sitznachbarn von der gehörten Musik nichts mitbekommen.
XBA-Serie: Kleine, ultraleichte Kopfhörer
Die neuen leistungsfähigen In-Ear-Kopfhörer der XBA-Serie sind ultraleicht und darüber hinaus sehr vielfältig: Die Modelle eins bis vier sind auf eine exzellente Wiedergabe der Musik ausgelegt, der XBA-1iP sowie der XBA-2iP sind darüber hinaus zu Apple-Produkten kompatibel und besitzen zusätzlich ein Mikrofon; der XBA-BT75 wird per Bluetooth mit dem Wiedergabegerät verbunden, speziell für den Einsatz bei sportlichen Tätigkeiten wurde der XBA-S65 entwickelt. Ferner gehört der erste digitale In-Ear-Noise-Cancelling-Kopfhörer mit dem Namen XBA-NC85D zur Serie, der so platzsparend konstruiert wurde, dass ein zusätzliches Gehäuse für die Batterie nicht vonnöten war.

Skihelm mit 3D-Solarmodul Fraunhofer IZM
Noch ist alles Zukunftsmusik – doch schon bald könnte folgendes Szenario keine Seltenheit mehr sein: Auf einem Skihelm ist ein dreidimensionales Solarmodul montiert, dessen Energie Stereo-Kopfhörer oder Headsets im Inneren des Helms betreibt. Das Abspielgerät– etwa ein Smartphone oder aber ein MP3-Player – wird über Bluetooth mit den Kopfhörern verbunden und mittels eines speziellen Bluetooth-Handschuhs gesteuert, sodass lästiges Ausziehen der Handschuhe während des Skifahrens zur Bedienung des Players der Vergangenheit angehört. Über diesen Handschuh können auch direkt eingehende Anrufe angenommen werden, der Komfort auf der Piste wäre folglich deutlich höher.
Solarmodule mit besonderem Aufbau
Möglich macht dies ein aktuelles Projekt des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration ZIM zusammen mit der Firma TEXSYS sowie der Technischen Universität Berlin. Diese entwickelten das angesprochene Solarmodul, das auf einem Skihelm kaum sichtbar angebracht wird und sämtliche darin integrierte Kommunikationsmodule mit Energie versorgt. Damit bei allen Wetterbedingungen ausreichend Strom geliefert wird, müssen Solarzellen mit besonders hohem Wirkungsgrad verwendet werden. Des Weiteren musste das Modul an die gekrümmte Form des Helms angepasst werden. Bisher konnten auf unebenen Flächen lediglich sehr kleine Solarmodule angebracht werden. Aus diesem Grund entwickelte das Fraunhofer IZM eine neue Verkapselungs- und Aufbautechnologie mit hochwertigen Solarzellen aus einkristallinem Silizium, die dreidimensional in die Form des Helms gebracht wurden.
Vielfältiger Einsatz des Moduls denkbar
Aufgrund der besonderen Technologie wurde zudem das Risiko eines Bruchs bei einer starken, punktförmigen Belastung minimiert, wodurch sich deren potenzielles Einsatzgebiet über sämtliche Anwendungen im Outdoor-Bereich erstreckt. Bei Rettungskräften oder aber in Motorradhelmen befinden sich bereits Headsets in Helmen im Einsatz – hier könnte das neue Solarmodul, dessen Übertragung auch auf andere Gegenstände wie Fahrradhelme oder Rücksäcke möglich ist, beispielsweise verwendet werden. Der Solar-Skihelm soll Ende des Jahres für ungefähr 300 Euro auf den Markt kommen.

Hama Donut-pineapple In-Ear-Stereo-Kopfhörer
Die aus den USA bekannten “Donuts” bestehen in der Regel aus Rührteig oder Hefeteig und werden in Fett ausgebacken – ihr Charakteristikum ist das Loch in der Mitte. Dieses US-amerikanische Kultgebäck diente dem Hersteller von Elektronik- und Fotografiezubehör “Hama” wohl als Inspiration für eine neue Kopfhörerserie, denn diese trägt ebenfalls den Namen “Donut”. Zu dieser Serie gehören insgesamt achtzehn verschiedene Produkte, mit denen Auffallen garantiert sein dürfte – der Hersteller selbst spricht von “leuchtend-frischen Designs”.
Donut-Form in verschiedenen Farben
Mit viel Fantasie kann bei den neuen Kopfhörern die Form eines Donuts erkannt werden: Bunte, kreisförmige Elemente stellen die runde Form des Gebäcks dar, während die Grundfarbe Weiß, die bei allen Kopfhörern vorhanden ist, das Loch in der Mitte symbolisiert. In der neuen Donut-Serie sind sowohl In-Ear-, On-Ear- als auch Over-Ear-Kopfhörer vertreten. Laut Hama seien alle Produkte mit einer “Super-Bass-Power” ausgestattet, die beim Musikhören für starke Bässe sorgt. Bei der Namensgebung der einzelnen Modelle griff das Unternehmen dagegen eher zu Obstnamen: Die Kopfhörer heißen unter anderem “Litchi” (pinkfarben), “Papaya” (orange) oder “Pineapple” (gelb).
Kosten zwischen 10 und 30 Euro
In zehn unterschiedlichen Ausführungen werden die Donut-In-Ear-Stereo-Kopfhörer – welche dank passiver Noise-Protection störende Außengeräusche abschirmen – angeboten, dabei kostet jedes Modell 9,99 Euro. Für 19,99 Euro ist die On-Ear-Version der Donut-Reihe in fünf verschiedenen Farben erhältlich. Nochmals zehn Euro teurer sind die Over-Ear-Stereo-Kopfhörer, die in den Farben “Bramble” (Blau), “Cherry” (Rot) sowie “Kiwi” (Grün) im Handel erhältlich sind. Die On-Ear- und Over-Ear-Modelle besitzen darüber hinaus eine einseitige Führung des Kabels inklusive eines integrierten Aufwicklers, um ein Verknoten zu verhindern.