Kopfhörer Test

Heimische Marken unterstützen – Kopfhörer aus Berlin

Keine Kommentare » unicus am 01. August 2012 in Blog, Neuvorstellungen
Xears Impulse Xi200 Pro

Der Markt an Kopfhörern ist stark umkämpft. Zahlreiche große Hersteller mit Umsätzen in den Millionen bringen jährlich zahlreiche verschiedene Produkte auf den Markt. Trotzdem gibt es immer wieder Geheimtipps und Newcomer, die sich auf dem Markt zu bewähren versuchen. Besonders interessant ist die Marke Xears aus Berlin, die versuchen Sound, Marke und Design auf möglichst ansprechender Weise zu verbinden. Hersteller von Kopfhörern aus dem europäischen Umfeld oder dem internationalen Ausland sind meist bekannter, obwohl sich Xears mit Standort Berlin in unmittelbarer Nähe befindet – ein dementsprechend wertvoller Geheimtipp ist diese deutsche Marke. Die bisher vorgestellten Produkte aus der Hauptstadt Deutschlands gehören eher zur High-End-Klasse der Kopfhörer; der In-Ear-Kopfhörer Impulse Xi200 Pro von Xears ist da eine willkommene Ausnahme und kann bereits für weniger als 30 Euro erworben werden.

 

 

Drückende Bässe und kraftvoller Sound – Hardware überzeugt

 

Nicht nur durch den langen Namen fällt der Impulse Xi200 Pro aus dem Hause Xears auf. Auch die Hardware kann bei dem Gerät aus Berlin überzeugen. Die hochwertige Technik ermöglicht einen vollmundigen und realistischen Klang. Die Mehrfachmembran und ein 10-Millimeter-Neodym-Treiber sollen den Nutzer mit einen raumgreifenden Sound und präsenten Bässen begeistern. Obwohl mit einem Frequenzgang von 5 Hz bis 25 KHz nichts Außergewöhnliches erreicht wird, sind die Werte für In-Ohr-Kopfhörer doch äußerst akzeptabel. Dank eines 3,5-Millimeter-Steckers können alle gängigen Geräte wie beispielsweise Notebooks, Tablets, Desktop-PCs, Smartphones oder MP3-Player angeschlossen werden.

 

 

Praktische Transporttasche und mehrere Ohrpads im Lieferumfang

 

Doch überzeugt der Kopfhörer aus dem Hause Xears nicht nur in technischer Hinsicht, auch die Ausstattung kann überzeugen. Das Zubehör, das beim Impulse Xi200 Pro mitgeliefert wird, garantiert die langfristige Nutzung der Kopfhörer. Drei Paar Ersatzüberzüge ermöglichen es dem Nutzer, das den eigenen Ansprüchen am meisten geeignete Paar zu finden. Im Lieferumfang ebenfalls enthalten ist eine praktikable Transporttasche, die eine Verschmutzung der In-Ear-Kopfhörer beim Transport verhindert.

Bildquelle: Impulse Xi200 Pro | xears.com

Sennheiser erlebt Aufschwung

Keine Kommentare » unicus am 17. Juni 2011 in Blog

Der deutsche Audio-Spezialist Sennheiser genießt weltweit einen sehr guten Ruf. Im Jahr 2010 wurde dieser Umstand erneut verdeutlicht. Der Konzern konnte sich über einen enormen Gewinnzuwachs freuen. Zu den Hauptprodukten des Konzerns zählen Kopfhörer und Mikrofone. Ebenfalls vertrieben werden Tonübertragungssysteme, die fest in Gebäude installiert werden. In allen drei Bereichen kann sich der Konzern über wachsende Einnahmen freuen.

Investition trotz Krise
Während viele Unternehmen in der Wirtschaftskrise ihr Geschäft versucht haben auf einem Level zu halten und möglichst wenig zusätzliche Investitionen tätigten, tat Sennheiser genau das. Er zahlte einige zusätzliche Millionen um die Produktion trotz mangelnder Verkaufszahlen voranzutreiben. Als die Krise langsam wieder abklang, hatte Sennheiser keinerlei Lieferschwierigkeiten, was dem Geschäft sehr zuträglich war. Wie Volker Bartels, Sprecher der Führungsmannschaft von Sennheiser, erklärte, habe sich die Bildung einer eigenen Vertriebsstruktur durch asiatische Niederlassungen ausgezahlt. Der Gesamtumsatz stieg um etwa ein Fünftel, wodurch er sich auf 468,2 Millionen Euro beläuft. Zu verdanken ist das der gewachsenen Nachfrage im Laufe der zweiten Hälfte des letzten Jahres. Sogar während des Weihnachtsgeschäftes konnte sich der Konzern über ein Wachstum freuen.

Die wichtigste Einnahmequelle des Wedemarker Unternehmens sind die Kopfhörer. Sie machen etwa 35 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Die zweitwichtigste Geschäftssparte ist der Handel mit Mikrofonen. Durch sie werden rund 26 Prozent der gesamten Einnahmen erzielt. Die dritte Säule bilden die Hörsprechergarnituren, mit acht Prozent. Wie Bartels erklärte, entwickeln sich die Zahlen auch 2011 weiter mit demselben Trend. Aufsichtsrats-Chef Jörg Sennheiser erklärte, dass ihm ein hoher Umsatz grundsätzlich nicht sehr wichtig sei. Solange das Geschäft profitabel ist, sei er zufrieden. Im Jahr 2010 konnte sich das Familienunternehmen über einen Gewinn von 23,6 Millionen Euro freuen. Das stellt einen neuen Rekord innerhalb der gesamten Unternehmensgeschichte dar.