3 Kommentare » unicus am 16. September 2011 in
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Im August wurde bekannt, dass der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC neuer Mehrheitseigentümer bei der Akustikmarke “Beats by Dr. Dre” wird, die für ihre sehr guten Kopfhörer bekannt sind – mit dem Ziel, die Audioqualität der Smartphones zu optimieren. Der CEO der HTC Corporation, Peter Chou, sagte bereits damals: “Wir sind überzeugt, dass wir den Kunden mit dieser strategischen Partnerschaft ein unschlagbares Audio-Erlebnis auf den Smartphones von HTC anbieten können.”
Erstes Produkt mit Beats-Technologie: Sensation XE
Im Oktober wird eine besondere Variante des “HTC Sensation” mit dem Zusatz “XE” angeboten – es wird das erste HTC-Phone mit der Beats-Audio-Technologie sein. Diese besondere Technologie soll HTC gegenüber der harten Konkurrenz auf dem Markt der Smartphones nicht nur einen technischen Vorsprung verschaffen, sondern auch für einen Imagegewinn sorgen. Das Ziel der Beats ist es dabei, den durch die Digitalisierung von Musik entstehenden Klangverlust komplett auszugleichen. Das zum Einsatz kommende Beats-Audio-Paket enthält sowohl Soft- wie auch Hardware: Wird ein Kopfhörer von “Beats by Dr. Dre” angeschlossen, aktiviert das Smartphone automatisch das dazu passende Soundprofil – und ermöglicht eine für Smartphones verhältnismäßig hohe Klangqualität. Über die am Kopfhörer angebrachte Fernbedienung kann der Musik-Player des HTC Sensation XE gesteuert werden.
Ausstattung des Smartphones
Das Android-Gerät wird von einem Dualcore-Prozessor (Qualcomm) mit zweimal 1,5 Gigahertz angetrieben, welcher von einem 768-Megabyte-RAM-Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die Bedienung des HTC Sensation erfolgt über einen LCD-Touchscreen mit 4,3 Zoll sowie einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln; zudem können über die Kamera acht-Megapixel-Fotos gemacht werden. Im Lieferumfang sind nicht nur Kopfhörer von”Beats by Dr. Dre” enthalten, sondern auch eine 16-Gigabyte-micro-SD-Speicherkarte. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt – ohne Vertrag – bei 589 Euro.
1 Kommentar » unicus am 12. September 2011 in
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Neuvorstellungen
Nachdem der niederländische Elektronikkonzern Philips zuletzt mit neuen Heimkinoanlagen, Hi-Fi-Systemen sowie Docking-Lautsprechern sehr erfolgreich war, wird das 1891 gegründete Unternehmen sein Sortiment im November um einen High-End-Kopfhörer namens “Fidelio L1″ erweitern – mit hohem Komfort, gelungenem Design und hochauflösenden Lautsprechern bleibt Philips dabei seinem Motto “Begeistert von Sound” treu.
Unerhört knackiger Klang
Vorgestellt wurde der Philips Fidelio L1 auf der Internationalen Funkausstellung (IFA), die letzte Woche zu Ende ging. Philips selbst gibt an, dieser High-End-Kopfhörer überzeuge mit einem “unerhört knackigen Klang”, welcher neben der bereits angesprochenen Hochauflösung durch einen 40-Millimeter-Neodym-Treiber sowie optimaler Belüftung erreicht werde. Die Ohrschalen wurden so konzipiert, dass Vibrationen und Resonanzen auf ein Minimum eingeschränkt sind. Die Lautsprecher sind leicht geneigt, womit sie sich der natürlichen Stellung des Ohrs anpassen und einen noch detaillierteren Sound erzeugen. Selbst tiefe Bässe klingen dank eines halb offenen Designs an der Rückseite des Kopfhörers noch immer kontrolliert; in diese Öffnung wurden Gewebe aus Metall sowie aus geräuschisolierenden Materialen eingearbeitet.
Ansprechendes Design
Doch nicht nur beim Klangerlebnis kann der neue Kopfhörer von Philips überzeugen – bereits optisch ist der Fidelio L1 ein echter “Hingucker”. Das Aluminiumgehäuse des schwarzen Muschelkopfhörers sorgt für ein edles, beinahe schon luxuriöses Erscheinungsbild, das feine aber dennoch verschleißfeste Leder des Kopfbügels – welcher zudem verstellbar ist – ermöglicht zugleich eine hohe Strapazierfähigkeit. Die viskoelastischen Polster passen sich ideal an das Ohr an und bieten somit einen dauerhaften Tragekomfort. Ausgestattet ist der Philips-Kopfhörer darüber hinaus mit Inline-Fernbedienung und -Mikrofon für iPhone, iPad und iPod, im Lieferumfang ist zudem eine Aufbewahrungstasche enthalten. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 249,99 Euro.
Im Bereich der Audio-, Kommunikations- und Videotechnologie gehört Sony zu den weltweit führenden Anbietern – erst vergangene Woche berichteten wir von einem neuen Kopfhörer des 1946 gegründeten Konzerns, mittlerweile wurden schon zwei weitere vorgestellt. Doch es sind keine gewöhnlichen Modelle: Der Sony MDR-NC100D sowie der MDR-NC200D sind sogenannte Noise-Cancelling-Kopfhörer, welche über die speziell entwickelte Digitaltechnologie verfügen und Außengeräusche beinahe vollständig eliminieren können und damit einen Hörgenuss der ganz besonderen Art ermöglichen. Beide Kopfhörer werden offiziell ab Oktober verfügbar sein, möglicherweise werden diese jedoch bereits Mitte September im Handel angeboten.
In-Ear-Kopfhörer MDR-NC100D
Beim MDR-NC100D handelt es sich um einen In-Ear-Kopfhörer. Der Kopfhörer ist dabei so konzipiert, dass er einen idealen Sitz und folglich sehr hohen Tragekomfort ermöglicht. Erhältlich ist das Produkt, bei dem ein Reiseadapter zum Lieferumfang gehört, in den Farben Weiß und Schwarz. Eine hervorragende Qualität des Klangs ist durch die 13,5-Millimeter-Treibereinheit möglich. Dank der kompakten Größe ist der NC100D der ideale Begleiter auf jeder Reise und sorgt währenddessen für hochwertige Unterhaltung. Beim Verkaufspreis rät Sony zu 150 Euro, das Kabel erreicht eine Länge von 1,5 Metern.
Muschelkopfhörer MDR-NC200D
Hinter der Bezeichnung MDR-NC200D verbirgt sich dagegen ein Muschelkopfhörer, ebenfalls mit 1,5-Meter-Kabel. Auch dieser kann leicht verstaut werden, da er dank eines Faltmechanismus einfach zusammengeklappt wird. Ein komfortables Tragen ermöglichen beim NC200D zum einen das leichte Gewicht und zum anderen die druckmindernd konzipierten Urethan-Polster. Der On-Ear-Kopfhörer bietet eine 40-Millimeter-Treibereinheit und erreicht einen großen Frequenzbereich von acht Hertz bis 23 Kilohertz. Aufgrund der Noise-Cancelling-Technologie benötigt der Kopfhörer eine Stromquelle, doch diese ist verbrauchsarm: Mit nur einer Batterie ist Musik hören von bis zu 100 Stunden möglich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt beim MRD-NC200D von Sony 200 Euro.
Das Unternehmen TDK konzentriert sich bei der Herstellung zwar hauptsächlich auf hochleistungsfähige Soundsysteme, doch auch Kopfhörer gehören zum Sortiment der Firma. Bislang machte das Unternehmen diesbezüglich vor allem mit Kopfhörern auf sich aufmerksam, die sich preislich im Mittelfeld bewegten – allerdings wird TDK nun auch einen Kopfhörer aus dem High-End-Bereich auf den Markt bringen.
Kopfhörer TDK BA200
Es handelt sich dabei um einen In-Ear-Kopfhörer mit Doppeltreibern namens TDK BA200. Dieser verfügt über Polster, welche störende Außengeräusche so gut wie möglich fernhalten sollen und somit ein besseres Abspielen beziehungsweise Anhören der Musik erlauben. Die Kabel des Kopfhörers sind so konzipiert, dass sie beim Tragen über die Ohren gelegt werden müssen. Die Preisempfehlung für den TDK BA200 liegt bei ungefähr 250 US-Dollar. Ob die Kopfhörer mit anderen dieser Preisklasse wie beispielsweise dem Shure SE310 konkurrieren können, wird sich in der Praxis zeigen.
Günstigere Kopfhörer
Mit dem BA100 wird TDK noch einen weiteren Kopfhörer, der vergleichsweise preiswerter ist, auf den Markt bringen. Dieser besitzt pro Ohr lediglich einen Treiber und soll ungefähr 200 US-Dollar kosten. Der TDK BA10 kann entweder wie die meisten der In-Ear-Kopfhörer getragen werden, es ist jedoch auch möglich, das Kabel ebenfalls über das Ohr zu legen. Ferner wurde zudem der Kopfhörer EB950 angekündigt; dieser verfügt im Kabel über eine Regulierung der Lautstärke und wurde iPod- beziehungsweise iPhone-freundlich konzipiert.
Hierbei liegt der vom Hersteller empfohlene Preis bei 100 US-Dollar. Ein genaues Erscheinungsdatum aller drei vorgestellten Kopfhörer wurde von TDK jedoch noch nicht bekanntgegeben. Dies gilt auch für den TDK ST700, einem ebenfalls neuen Muschelkopfhörer mit 40-Millimeter-Treiber.
3 Kommentare » unicus am 05. September 2011 in
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Wer in lauter Umgebung mit dem Kopfhörer Musik hören will, der muss oftmals die Lautstärke entsprechend hoch einstellen. Jedoch kann dies für die Ohren beziehungsweise deren Hörleistung gefährlich werden. Derartigen Problemen wirken Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (sogenannte “Active Noise Cancellation, kurz ANC) entgegen. Für die Endkunden ist diese Technologie sehr attraktiv, denn erst dadurch wird ein hochwertiges Audioerlebnis möglich. Das Prinzip, welches dahinter steckt, ist relativ simpel: Hierbei wird künstlich Schall erzeugt, welcher über destruktive Interferenz Lärm von außen auslöschen soll. Bei destruktiver Interferenz treffen die Maxima einer Welle (in diesem Fall vom künstlich erzeugten Schall) auf die Minima einer anderen Welle (Schall von außen), dadurch “verschwinden” beide.
Mikrofone sorgen für den künstlichen Schall
Verfügt ein Kopfhörer über eine solche Vorrichtung, ist dies – wie zum Beispiel bei Kopfhörern der Marke Sennheiser – über einen Hinweis wie “Noise-Cancelling” vermerkt. Dabei sind in den Kopfhörerschalen kleine Mikrofone angebracht, welche die Akustik rund um sie herum aufnehmen, analysieren und den entsprechenden sogenannten “Antischall” produzieren. Der störende Schall und der Antischall heben sich folglich gegenseitig auf, der Benutzer bekommt nichts davon mit.
Antischall bei Bedarf einschalten
In der Regel besitzen die entsprechenden Kopfhörer einen Controller, über welchen die Funktion ein- beziehungsweise ausgeschaltet werden kann. Somit kann bei Bedarf auf das Noise-Cancelling zurückgegriffen werden, beispielsweise während Bahnfahrten oder Flugreisen. Im Unterschied zu herkömmlichen Kopfhörern benötigen die ANC-Kopfhörer allerdings eine eigene Stromquelle, welche die Mikrofone mit elektrischer Energie versorgt. Die entsprechende Elektronik benötigt jedoch nur wenig Watt, weshalb eine kleine Batterie oder Akku ausreichend sind.
1 Kommentar » unicus am 02. September 2011 in
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Neuvorstellungen

Heute startet in Berlin Internationale Funkausstellung (kurz IFA; bis zum 7. September), die weltweit bedeutendste Messe für Unterhaltungselektronik und Haushalts- sowie Elektronikgeräte. Unter den dabei vorgestellten neuen Produkten befinden sich auch Kopfhörer – beispielsweise von der Marke novero. Das 2008 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf, entwickelt und produziert wird in Bochum.
In-ear-Kopfhörer “Rockaway”
Eine von insgesamt drei Neuheiten der Firma novero ist ein Bluetooth Stereo In-ear-Kopfhörer mit der Bezeichnung “Rockaway”. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Kopfhörer, sondern dank eingebautem Mikrofon um ein Headset mit hoher Klangqualität. Verbunden werden kann das Headset mit sämtlichen Geräten, welche den Bluetooth-Standard unterstützen.
Headset als Schmuck
Ein weiteres von novero auf der IFA präsentiertes Produkt ist das “Tribeca Fashion Bluetooth Headset”. Dieses ist konzipiert wie ein ganz normales Schmuckelement und wirkt auf den ersten Blick wie ein Accessoire – erst bei genauem Hinschauen ist die eigentliche Funktionsweise als Headset erkennbar. Gerade bei derartigen Produkten setzt novero neue Trends: Bereits im Dezember des letzten Jahres stellte das Unternehmen eine Halsschmuck-Kollektion vor, welche mit Bluetooth-Technik ausgestattet war – vergleichbares sucht man derzeit noch vergeblich unter den Lifestyle-Produkten. Der CEO von novero, Razvan Olosu, wird zu den Neuheiten in einer Pressemitteilung folgendermaßen zitiert: “Wir treffen damit den Nerv der Kunden. Auf der IFA zeigen wir die nächste Generation von Bluetooth-Kopfhörern, welche vor allem bei den Musikliebhabern viel Freude bereiten wird.” Ferner stelle novero für diejenigen, welche selbst beim Telefonieren Wert auf das “gewisse Etwas” legen, mit den neuen Fashion-Headsets ein verlockendes Angebot dar. Zu Letzteren gehört im Übrigen noch das “Soho Designer Bluetooth Headset” – die dritte Neuheit von novero.
Die beliebte Kopfhörer-Reihe “XB” – besonders für ihre starken Bässe bekannt – von Sony erhält ein weiteres cooles Mitglied namens “MDR-XB1000“. Das neue High-End-Produkt ist gerade für DJs optimal geeignet und garantiert satte Bässe und fette Beats. Doch nicht nur damit macht das neue Produkt von Sony Eindruck, sondern auch optisch ist der Bügelkopfhörer ein echter Blickfang: Das ausgefallene King-Size-Design mit extra großen Ohrpolstern verspricht den Ohren einen herausragenden und unvergleichbaren Tragekomfort. Gerade Liebhaber von Hip-Hop und elektrischer Musik kommen hier voll auf ihre Kosten, denn dank der großen Membranen, umgeben von einem Gehäuse aus Aluminium, ist ein klarer und vibrationsfreier Klang möglich.
Starke Bässe
Die neue und extragroße 70-mm-Treibereinheit mit Neodym-Magnet garantiert zusammen mit dem ebenfalls großen Frequenzbereich von zwei bis 30.000 Hertz einen tiefen sowie trotzdem klaren, präzisen und gleichmäßigen Klang – selbst bei großem Höhenabstand. Das stabile aber dennoch leichte 2-Meter-Flachkabel in Y-Form ermöglicht eine noch größere Bewegungsfreiheit.
Extragroße Ohrpolster
Die hohe Qualität der Kopfhörer kommt nicht nur beim Sound zum Ausdruck, sondern auch beim Tragen. Die bereits angesprochenen Urethan-Ohrpolster, welche druckmindernd konzipiert sind, werden aus hochwertigem Kunstleder und aufwendig von Hand gefertigt. Die XXL-Polster schmiegen sich eng aber dennoch weich an das Ohr an und schirmen somit störende Außengeräusche ab und lassen zudem kaum Klänge nach außen gelangen. Das geringe Gewicht von ungefähr 375 Gramm sorgt dafür, dass der Kopfhörer selbst nach mehreren Stunden beim Tragen nicht lästig wird. Dies liegt auch an dem extra breiten Bügel, welcher den Tragekomfort nochmals verbessert. Die unverbindliche Preisempfehlung von Sony für den ganz in schwarz gehaltenen MDR-XB1000 liegt bei 300 Euro.
Keine Kommentare » unicus am 29. August 2011 in
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Die Kopfhörer, deren Geschichte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zurückreicht, machten zuletzt eine starke Entwicklung durch – sollten diese lange Zeit möglichst klein und unauffällig sein, etablierten sich mittlerweile die großen Muschelkopfhörer zu einem trendigen Modeaccessoire. Doch dass Kopfhörer auch zum Konsum von Rauschmitteln verwendet werden können, ist relativ neu: Im Internet können – legal wohlgemerkt – rund 200 Hördateien heruntergeladen werden, welche denselben Effekt wie Drogen erzielen sollen. Die erzeugten Töne klingen wie Elektrobeats; deren Frequenzen rufen durch Veränderungen der Hirnströme – so geben es die Hersteller an – die Wirkung von bekannten Drogen wie Marihuana oder Kokain hervor. Bereits für etwas mehr als zwei Dollar sind diese “Drogen” im Internet erhältlich, die Preise reichen jedoch auch bis zu 200 Dollar.
Wirkung von Neuropsychologin bestätigt
Mittlerweile erbrachte eine Neuropsychologin aus Frankreich den Nachweis über die Wirkung der so genannten “I-Doser”, so die Nachrichtenagentur AFP. Die Hördateien übertragen auf beide Ohren Töne, welche zwar ähnlich klingen, jedoch eine unterschiedliche Differenz haben. Dadurch werden im Gehirn Wellen produziert, die abhängig von ihrer Geschwindigkeit verschiedene Gemüts- oder Geisteszustände hervorrufen.
Keine Suchtgefahr
Wie AFP weiter berichtet, gehe nach Aussagen der Neuropsychologin von den neuartigen Drogen jedoch keine Suchtgefahr aus, denn die Wirkung höre auf, sobald der Kopfhörer abgesetzt werde. Ohnehin wirken die “I-Doser” nur bei 80 Prozent der Menschen, worauf deren Anbieter hinweisen. Ferner verspüre der Zuhörer nach einiger Zeit nicht den Drang, die “Dosis” zu erhöhen – ebenso trete kein “Gewöhnungseffekt” ein. Durch starke Nutzung dieser Hördrogen könnten allerdings trotzdem langfristige Schäden wie zum Beispiel Schlafstörungen auftreten. In Berlin gibt sich derweil die Bundesdrogenbeauftragte noch gelassen: Diese Art von Drogen sei bisher nicht zur Sprache gekommen.
Keine Kommentare » unicus am 25. August 2011 in
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In vielen Bereichen der großen Unterhaltungsbranche müssen die Unternehmen mit Rückgängen beim Umsatz zurechtkommen; dies gilt allerdings nicht für die Warengruppe der Mikrofone und Kopfhörer – denn diese erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In dem entsprechenden Marktbereich konnten die Firmen einen deutlichen Aufwärtstrend verzeichnen, wie eine Statistik von der “Society of Musik Merchants” (kurz SOMM) bestätigt. Der Spitzenverband der Musikinstrumenten- sowie Musikequipmentbranche berichtet von einem Umsatzplus im ersten Halbjahr 2011 von rund 25 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. Der Gesamtumsatz der Warengruppe Kopfhörer und Mikrofone betrug in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 34,9 Millionen Euro.
Kopfhörer und Mikrofone auf Platz zwei der Statistik
Dabei entfallen 28,3 Millionen Euro des Umsatzes auf die Mikrofone; die drahtlosen und kabelgebundenen Kopfhörer kommen auf 5,1 Millionen Euro. Dadurch gilt diese Warengruppe als eine der tragenden Branchen in der IMIS – der Branchenstatistik der SOMM – und belegt in der Umsatzstatistik den zweiten Platz hinter den Saiteninstrumenten und noch vor der Warengruppe der Tasteninstrumente.
Kopfhörer werden zum Modetrend
Eine der Gründe für den starken Umsatz der Kopfhörer sieht der Geschäftsführer der Society of Music Merchants, Daniel Knöll, im immer stärker ausgeprägten Modetrend: “Kopfhörer entwickeln sich zu einem stylishen Modeaccessoire.” Bis vor zwei Jahren seien hauptsächlich noch die unauffälligeren In-Ear-Kopfhörer getragen worden; jetzt würden die Verbraucher stattdessen immer häufiger auf die trendigen und vor allem auch klanglich besseren Muschelkopfhörer setzen, berichtet Knöll weiter. Darüber hinaus würden sich derzeit Heimstudios mit der damit verbundenen entsprechenden professionellen Ausstattung etablieren, sowie noch immer die Nutzung von Smartphones oder MP3-Playern und iPods ansteigen, was die Branche der Kopfhörer regelrecht beflügle.
Die IFA im September wird für viele Technikfans interessante Neuerungen bereithalten. Auch Audiobegeisterte können sich freuen. In Halle 17, Stand 105 finden Besucher den Hersteller Etymotic, der mehrere Modelle aus dem Sortiment vorstellt. Das Gerät ETY.Kids wird dabei erstmals in Deutschland gezeigt und kommt mit einigen speziellen Merkmalen daher. Wie der Name verdeutlicht, sind sie vor allem für Jugendliche und Kinder gedacht.
Schutz vor Gehörschaden
Heutzutage besitzt fast jedes Kind einen MP3-Player. Oftmals erschrecken die Eltern, wenn ihr Spross durch die Gegend läuft und die Musik, trotz Kopfhörer, nach außen schallt. Der Gedanke, dass die Lautstärke zu hoch ist, schleicht sich ein. Tatsächlich ist dieser nicht abwegig. Herkömmliche MP3-Player und Kopfhörer haben keine Lautstärkegrenze, welche am menschlichen Gehör orientiert ist. Da die Wahrnehmung von Kindern noch nicht sehr ausgeprägt ist, schalten sie die Geräte oftmals viel zu laut ein. Besonders intensiv wird die übertriebene Einstellung vorgenommen, wenn viele und laute Umgebungsgeräusche vorliegen. Allerdings kann zu laute Musik zu Gehörschäden führen. Um diesen vorzubeugen und den Eltern ein besseres Gefühl zu verleihen, entwickelte Etymotic das ETY.Kids-Gerät. Es wurde mit einer Lautstärkegrenze ausgestattet, die sich im Bereich des gesunden Hörens bewegt. Dadurch können Kinder ihre Lieblingsmusik nicht zu laut hören.
Guter Sitz und klassisches Design
Optisch unterscheiden sich die gehörfreundlichen In-Ear-Ohrhörer kaum von den anderen Produkten des Herstellers. An ihrem Verbindungskabel findet sich eine Fernbedienung, mit der die Laustärke bestimmt werden kann, wie auch beim Etymotic MC2. Im Lieferumfang sind mehrere In-Ear-Aufsätze enthalten, wodurch sie jedem Ohr angepasst werden können. Im Rahmen des “CUSTOM.FIT”-Programms vom Hersteller können Käufer für einen Aufpreis von 99 Euro außerdem bei einem beliebigen Hörakustiker die Herstellung individueller Aufsätze in Auftrag geben, wodurch die Hörer perfekt im entsprechenden Ohr sitzen.